BDL aktuell – Ausgabe Juli 2025

Informationen rund um die Leasing-Wirtschaft für BDL-Mitglieder


Leasing konkret

Förderung klimafreundlicher Busse 

Das Bundesministerium für Verkehr hat den vierten Förderaufruf gestartet, um den Markthochlauf von batterie- und brennstoffzellen-elektrischen Bussen sowie der passenden Infrastruktur zu beschleunigen. Gefördert werden:

  • Anschaffung neuer E- und Wasserstoffbusse
  • Aufbau von Lade- und Betankungsinfrastruktur
  • Leasing-Modelle sind antragsberechtigt

Antragsberechtigt sind kommunale und private Betreiber öffentlicher Verkehrsdienste sowie Leasing-Gesellschaften für diese Zielgruppe. Anträge können bis zum 30. September 2025 gestellt werden.

Weitere Informationen im Rundschreiben 

E-Rechnung: Anpassung des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses

Die im Entwurf vorliegende Anpassung des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses (UStAE) ergänzt das ausführliche BMF-Schreiben zur E-Rechnung vom Oktober 2024. Die vom BDL erreichten Erleichterungen werden sachgerecht im UStAE umgesetzt. Darüber hinaus gibt es Hinweise zur Umsetzung von Sammelrechnungen als E-Rechnung.

Weitere Informationen im Rundschreiben

Gesetzentwurf gegen Greenwashing, Obsoleszenz und Dark Patterns

Verbraucher sollen besser vor irreführender Werbung und manipulativen Online-Praktiken geschützt werden. Daher hat das Bundesjustizministerium einen Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) vorgelegt. Ziel ist die Umsetzung der EU-Richtlinie 2024/825 (EmpCo-RL) in deutsches Recht. Der Entwurf sieht strengere Vorgaben für Umweltwerbung („Greenwashing“), Produktangaben zur Haltbarkeit und manipulative Online-Designs („Dark Patterns“) vor. Unter anderem sollen Werbeaussagen wie „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“ nur noch zulässig sein, wenn diese belegbar sind. Auch Nachhaltigkeitssiegel sollen künftig auf zertifizierten Systemen beruhen.

Weitere Informationen im Rundschreiben

CSRD-Umsetzung – Referentenentwurf liegt vor

Das Bundesjustizministerium hat einen neuen Referentenentwurf zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) veröffentlicht und zur Konsultation gestellt. Die Bundesregierung greift damit das im vergangenen Jahr liegengebliebene Gesetzgebungsverfahren wieder auf. Der Entwurf sieht eine 1:1-Umsetzung der CSRD in nationales Recht vor – unter Berücksichtigung der kürzlich verabschiedeten „Stop-the-Clock-Richtlinie“, die die Umsetzungsfristen auf EU-Ebene verschiebt. Darüber hinaus beabsichtigt der Gesetzgeber, Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten unmittelbar aus dem Anwendungskreis zu nehmen. Die im Vorfeld vom BDL angeregte Klarstellung zur Umsatzermittlung bei Leasing-Unternehmen wurde ebenfalls aufgegriffen.

Weitere Informationen im Rundschreiben

EU vereinfacht Nachhaltigkeitsberichterstattung

Die EU-Kommission hat zwei delegierte Rechtsakte zur Vereinfachung der Nachhaltigkeitsberichterstattung verabschiedet. Ziel ist es, den Aufwand für Unternehmen zu reduzieren, ohne dabei zentrale Berichtspflichten aufzugeben.

Für die Taxonomieverordnung gilt künftig: Nicht-finanzielle Unternehmen müssen Aktivitäten unter zehn Prozent Umsatz, Investitions- oder Betriebsausgaben nicht mehr bewerten. Unternehmen mit einem unwesentlichen OpEx brauchen nur den Gesamtwert der Betriebsausgaben offenlegen. Aus der Green Asset Ratio werden Forderungen an Unternehmen ohne CSRD-Pflicht ausgenommen. Eine freiwillige Berücksichtigung ist aber möglich. Zudem wird der Umfang der Meldebögen deutlich um bis zu 64 Prozent beziehungsweise 89 Prozent reduziert.

Auch im Rahmen der CSRD gibt es Entlastungen. Große, kapitalmarktorientierte Unternehmen (Welle 1) erhalten für die Berichtsjahre 2025 und 2026 Übergangserleichterungen bei der Anwendung der ESRS. Die Rechtsakte treten in Kraft, wenn EU-Parlament und Rat nicht innerhalb von vier Monaten widersprechen.

Weitere Informationen im Rundschreiben 

EU-Konsultation zum Omnibus IV-Paket gestartet

Mit dem sogenannten Omnibus IV-Paket soll der bürokratische Aufwand für Unternehmen gesenkt und die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Die EU-Kommission hat das Paket nun zur Konsultation gestellt. Wesentliche Punkte sind:

  • Neue Unternehmensgröße „SMC“: Neben KMU und Großunternehmen soll eine neue Kategorie eingeführt werden: Small-Midcap-Companies (250–750 Beschäftigte, bis 150 Mio. Euro Umsatz oder 129 Mio. Euro Bilanzsumme). SMC sollen von Erleichterungen profitieren, die bisher nur KMU offenstanden.
  • Bürokratieabbau: Vereinfachungen bei produktrechtlichen Pflichten, potenziell bis zu 400 Mio. Euro Entlastung jährlich.
  • DSGVO: Für Unternehmen unter 750 Beschäftigten entfällt die Pflicht zur Dokumentation, sofern kein „hohes Risiko“ bei der Datenverarbeitung besteht.

Der BDL begrüßt grundsätzlich den Bürokratieabbau, sieht jedoch kritisch, dass die Einführung einer zusätzlichen Größenklasse das Ziel der KMU-Förderung verwässern könnte. Wir werden uns daher aktiv in die Konsultation einbringen.

Weitere Informationen im Rundschreiben

Leasing im Digitalpakt Schule integrieren

Im Zuge des Digitalpakts 2.0 hat der BDL eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe zum Thema IT-Leasing an Schulen ins Leben gerufen. Hintergrund ist der laufende Austausch des BDL mit der "PD - Partnerschaft Deutschland - Berater der öffentlichen Hand GmbH" als bundeseigene Gesellschaft für Empfehlungen zur öffentlichen Beschaffung und Förderung. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die Leasing-Perspektive in die konkreten Pläne der PD zur Überarbeitung des Digitalpaktes einzubringen, insbesondere mit Blick auf den Förderleitfaden zum Digitalpakt Schule 2.0, der bereits im Frühherbst vorliegen und dann allen Kommunen zur Verfügung gestellt werden soll.

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EU-Reformvorschläge zur Verbriefung

Die EU-Kommission hat am 17. Juni 2025 zwei Legislativvorschläge zur Reform der Verbriefungsregulierung vorgelegt – mit direkter Relevanz für die Leasing-Wirtschaft. Ziel ist es, Verbriefungen gerade für kleinere Marktteilnehmer attraktiver zu machen und Komplexität abzubauen.

Kernpunkte der Reformvorschläge:

  • Risikosensitivere Kapitalanforderungen für STS-konforme Verbriefungen
  • Lockerung der Homogenitätskriterien zur Einbeziehung gemischter Forderungspools (z. B. Mobilien-Leasing an KMU)
  • Erleichterungen bei Transparenzpflichten in ABCP-Programmen
  • Vereinfachte Berichtspflichten für private Verbriefungen

Die Vorschläge sind Teil der Kapitalmarktunion und stärken bankenunabhängige Finanzierungswege. Aus Sicht der Leasing-Refinanzierung fällt die Bewertung der Reform positiv aus.

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Leasing in der Politik

BDL beim PKM-Sommerfest: Mittelstand braucht Leasing

Neun Wochen nach Amtsantritt der neuen Bundesregierung sind erste Weichen gestellt. Doch reichen die bisherigen Initiativen, um Investitionen nachhaltig zu beleben? Beim Sommerfest des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) im Berliner Kronprinzenpalais nutzte der BDL die Gelegenheit zum Austausch mit Abgeordneten und Regierungsvertretern, darunter die Parlamentarischen Staatssekretäre Gitta Connemann und Christian Hirte aus dem Wirtschafts- bzw. Verkehrsministerium sowie die MdBs Dr. Carsten Brodesser, Christian Freiherr von Stetten, Thomas Bareiß und MdL Manuel Hagel, Vorsitzender der CDU in Baden-Württemberg. 

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Bedeutung der Leasing-Wirtschaft für die Investitionstätigkeit des Mittelstandes. Denn gerade in unsicheren Zeiten braucht es Tempo, Planungssicherheit und praxisnahe Impulse, damit Investitionen nicht aufgeschoben, sondern ermöglicht werden. 

MIT legt Positionspapier zum Sondervermögen Infrastruktur vor – Leasing als Investitionsmotor betont

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) hat ein Positionspapier zur Umsetzung des Sondervermögens „Infrastruktur“ verabschiedet. Darin fordert sie eine konsequent investive Verwendung der 500 Milliarden Euro, die über die kommenden zwölf Jahre für Infrastrukturmodernisierung und Klimaschutz bereitgestellt werden. Das Sondervermögen ist inzwischen verfassungsrechtlich verankert. Das Papier entstand unter Mitwirkung von Mitgliedern der Bundesfachkommission Wirtschaft, Forschung, Innovation und Bildung der MIT unter der Leitung von Dr. Klaus Wiener MdB, Prof. Dr. Elmar Forster und Stephan Albani, MdB. Es betont: Der Staat müsse jetzt als Impulsgeber agieren, dürfe sich dabei aber nicht auf öffentliche Mittel allein verlassen. Eine nachhaltige und zügige Modernisierung erfordere zusätzlich Kapital aus dem Privatsektor.

Besonderes Augenmerk legt das Papier auf Finanzierungsinstrumente wie Leasing. Leasing spiele eine zentrale Rolle dabei, in kapitalintensiven Sektoren oder bei schnelllebigen Technologien Märkte schneller zu durchdringen und Transformationsprozesse zu beschleunigen. Es entlaste Haushalte und beschleunige Investitionen auch dort, wo Off-Balance-Finanzierungen gewünscht oder notwendig sind. 

Die MIT ist der wirtschaftspolitische Flügel der CDU/CSU und vertritt die Interessen mittelständischer Unternehmen, Selbstständiger und Unternehmer innerhalb der Union.

Neues Gesicht, starke Allianz: VÖL trifft BDL

Die Themen der Leasing-Branche machen nicht an Grenzen halt. Beim jüngsten Treffen zwischen Dr. Claudia Conen und Dr. Magdalena Gruber, der neuen Generalsekretärin des Verbands Österreichischer Leasing-Gesellschaften (VÖL), standen aktuelle Herausforderungen und europäische Entwicklungen im Fokus. Gleichzeitig wurde deutlich: Die Verbindung beider Verbände ist eng und wird weiter gestärkt. Denn grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist kein Zusatz, sondern die Voraussetzung für wettbewerbsfähige Finanzierung und eine starke Wirtschaft in Europa.

„Bubble-Party“ für Parlaments-Neulinge: Netzwerken in lockerer Runde

Damit sich neue Mitarbeitende aus den Bundestagsbüros schneller in der „Berliner Bubble" zurechtfinden, haben BDL, Bundesverband der Freien Berufe und der Verband Deutscher Bürgschaftsbanken zur gemeinsamen „Bubble-Party“ eingeladen. Bei heißen Temperaturen und kühlen Drinks kamen Anfang Juli junge Fachkräfte aus dem politischen Umfeld miteinander ins Gespräch. Das Ziel: Austausch fördern, Kontakte knüpfen und erste Einblicke in die Verbändelandschaft geben.

Leasing-Markt – Zahlen und Fakten

Leasing-Aufträge im ersten Halbjahr 2025: Höheres Investitionsvolumen bei weniger Verträgen

Die Auftragslage der Leasing-Wirtschaft verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 ein gemischtes Bild: Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 4 Prozent. Gleichzeitig legte das Auftragsvolumen um gut 2 Prozent zu. Dies deutet insbesondere im Pkw-Sektor auf ein Auslaufen der hohen Rabatte im Vorjahr hin. Die Leasing-Aufträge legten gemessen an den Anschaffungswerten um 4 Prozent zu. Im Mietkauf hingegen gingen die Volumina um 6 Prozent zurück.

Wachstumstreiber war erneut der Pkw-Sektor. Das avisierte Neugeschäft mit Pkw und Kombis stieg um 7 Prozent, die Vertragszahlen legten um 3 Prozent zu. Auch die Nachfrage nach Medizintechnik sowie Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien entwickelte sich positiv, wenn auch auf niedrigem Niveau.

Rückläufig waren dagegen die Aufträge für klassische Investitionsgüter. Maschinen, Baumaschinen und Agrartechnik verzeichneten teils deutliche Einbußen. Das lässt auf eine verhaltene Investitionsbereitschaft in Industrie, Bau und Landwirtschaft schließen. Auch das Auftragsvolumen beim Fahrradleasing ging deutlich zurück.

Der erhoffte Aufschwung ist somit im zweiten Quartal noch nicht sichtbar. Dieser hätte zunächst auch nur auf einem Stimmungswandel im Zuge des Regierungswechsels beruht. Wirkliche wirtschaftspolitische Entscheidungen mit Investitionssignal sind bis auf deutlich höhere Abschreibungsmöglichkeiten noch nicht manifestiert. 

Weitere Informationen im Rundschreiben.

ifo Geschäftsklima Juli: Leasing-Unternehmen blicken skeptischer nach vorn

Der ifo Geschäftsklimaindex für die Leasing-Branche hat im Juli 2025 seinen moderaten Aufwärtstrend nicht fortgesetzt. Der Wert für das Geschäftsklima fiel von revidierten 14,8 Punkten im Juni auf 10,8 Punkte im Juli zurück. Während die Bewertung der aktuellen Lage klar positiv bleibt und von 27,3 auf 30,6 Punkte zulegte, trübten sich die Geschäftserwartungen deutlich ein: Nach revidierten 3,1 Punkten im Juni drehten sie im Juli auf -7,4 Punkte ins Negative. Das spiegelt zwar weiterhin die Zufriedenheit mit dem aktuellen Geschäft wider, weist aber auf eine wachsende Skepsis mit Blick auf die kommenden Monate hin.

Zum ifo Geschäftsklima Leasing

Leasing in den Medien

BDL-Jahresbericht: Zeit für Aufbruch – Investieren in Deutschlands Zukunft

Der neue Jahresbericht des BDL ist online: jahresbericht.leasingverband.de. Unter dem Titel „Zeit für Aufbruch – Investieren in Deutschlands Zukunft“ zeigt die aktuelle Ausgabe anhand konkreter Praxisbeispiele, wie Leasing mittelständische Unternehmen bei Investitionen und Transformationen unterstützt und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärkt. In der Rubrik „Leasing in der Praxis“ kommen Expertinnen und Experten der Branche sowie Young Professionals zu Wort. Ergänzt wird der Bericht durch Gastbeiträge von Prof. Dr. Henning Vöpel (Centrum für Europäische Politik) zur „Investitionsagenda 2030“ sowie von Roland Berger zur strategischen Ausrichtung von Leasing-Gesellschaften. Außerdem im Bericht: finale Marktzahlen 2024, Entwicklungen und Trends aus der Marktstudie „Leasing in Deutschland 2025" sowie aktuelle Berichte zu ESG, Digitalisierung, Geldwäscheprävention, zur Steuerpolitik der neuen Bundesregierung etc. 

Wir danken allen Mitgliedsgesellschaften, die mit Kundenbeispielen, Statements von Expertinnen und Experten sowie Nachwuchskräften zum Gelingen des Berichts beigetragen haben. Der Jahresbericht wird mit verschiedenen Maßnahmen kommuniziert, u. a. per Pressemitteilung, einer Sonderausgabe der Leasingnews und kontinuierlich auf Social Media.  

Leasing beim „Investitions-Booster" mitdenken

In einem Gastbeitrag für die Fachzeitschrift Markt und Mittelstand fordert BDL-Hauptgeschäftsführerin Dr. Claudia Conen, dass der geplante „Investitions-Booster" für E-Fahrzeuge um Leasing ergänzt werden muss. Konkret schlägt sie vor, im Steuerrecht einen 1,5-fachen BEV-Faktor bei den Betriebsausgaben zu verankern – analog zur bestehenden Sonderabschreibung für Kaufmodelle. Zudem nimmt sie Bezug auf die „Investitionsagenda 2030“ der cep-Studie und plädiert für mutige Reformen und verlässliche Rahmenbedingungen, die private Investitionen anreizen und beschleunigen. Auch Fachzeitschriften wie Transport berichteten über die cep-Studie unter dem Titel „Investitionsagenda für neues Wachstum". Der Tagesspiegel Background berichtet zudem über die BDL-Forderung nach einer gezielten Maßnahme für das Leasing von E-Autos. 

Rückblick 3. Forum Nachhaltigkeit

ESG als Chance, nicht nur Pflicht

Beim dritten Forum Nachhaltigkeit des BDL am 2. Juli 2025 auf dem EUREF-Campus Berlin diskutierten rund 100 Teilnehmende, wie Leasing zum Enabler der Transformation werden kann. ESG wurde dabei nicht als Muss, sondern als Zukunftschance verstanden – für neue Geschäftsmodelle, Kundenbeziehungen und die eigene Finanzierung. 

BDL-Hauptgeschäftsführerin Dr. Claudia Conen eröffnete das Forum: Nachhaltigkeit darf nicht als reine Pflichterfüllung verstanden werden – sie ist ein strategischer Erfolgsfaktor für Leasing-Gesellschaften. Themen wie nachhaltige Mobilität, Energie und Kreislaufwirtschaft bieten konkrete Chancen für neue Geschäftsmodelle. Dafür brauche es aber verlässliche politische Rahmenbedingungen, für die sich der BDL einsetze. Schirmherr und BDL-Vorstand Alexander Wiedenbach erläuterte, wie JobRad ESG im Unternehmen verankert hat. Leasing könne zum Enabler der Transformation werden, weil es Investitionen in nachhaltige Technologien ermögliche. Dafür brauche es mehr als Regularien, vielmehr eine Haltung, den Dialog in der Branche und gemeinsame Standards.  

In Keynotes und Panels diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Aufsicht, Unternehmen und Beratung über ESG-Risiken, Datenqualität, Biodiversität und die Rolle von Leasing bei der Transformation. Breakout-Sessions ermöglichten vertiefte Einblicke in CO₂-Steuerung, Nachhaltigkeit im Schwerlasttransport und ESG in der Kreditvergabe.

Den ausführlichen Bericht über das 3. Forum Nachhaltigkeit, durch das Referatsleiterin Susanne Wegner führte, lesen. Zu den Impressionen des Forums. 

Leasing-Termine

Jetzt anmelden

25. Forum Mittelstand – exklusiv für Leasing-Gesellschaften
25. September 2025, ZDH-Meistersaal in Berlin 
Im Fokus stehen die Zusammenarbeit von Leasing-Branche und Handwerk sowie Nachfolgelösungen von eigentümergeführten mittelständischen Leasing-Unternehmen.. 
Infos zur Agenda und Anmeldung 

12. Fachtagung Leasing und Finanzwirtschaft
1. Oktober 2025, EUREF-Campus in Berlin
Im Fokus steht die Frage, ob die Leasing-Branche vom Investitionsbooster profitiert.
Infos zur Agenda und Anmeldung

Leaseurope-Jahrestagung 
9./10. Oktober 2025, Cascais – Portugal
Weitere Informationen

1. Forum Mobilität
16. Oktober 2025, BMW-Welt in München
Anmeldung und Informationen

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49. Mitgliederversammlung und Leasing-Treff
12./13. November 2025 in Stuttgart
Vorankündigung, Leasing-Treff und Hotelzimmer

BDL-Akademie

BDL-Switch im September

Vom Papierchaos zum digitalen Turbo
5. September 2025 | 11:00–12:00 Uhr
Referenten: Frank Kaltwasser und Dennis Mosebach, S&N Invent GmbH

Viele Leasing-Gesellschaften suchen nach Wegen, manuelle Prozesse effizienter zu gestalten. No-Code-Plattformen können dabei ein wichtiger Baustein sein. In der Switch-Ausgabe werden die Potenziale von No-Code-Anwendungen beschrieben und eine konkrete Plattformlösung vorgestellt. 

creance.ai – IKT-Verträge mit KI auf DORA-Compliance prüfen
26. September 2025 | 11:00 bis 12:00 Uhr

ReferentenPhilipp Schulz, PwC GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dr. Christoph Weber, PwC Legal

IKT-Verträge müssen DORA-konform angepasst werden. creance.ai kann per KI-Analyse helfen, Lücken zu erkennen und Vorschläge zu prüfen. In einer Live-Demo wird vorgestellt, wie das gelingt.

Die Teilnahme an BDL-Switch-Veranstaltungen ist exklusiv den Leasing-Gesellschaften im BDL vorbehalten. Anmeldung über die Geschäftsstelle.

„Learn2Lease“ – Leasing-Wissen für den Branchennachwuchs

Am 1. September 2025 startet unter dem Dach der BDL-Akademie der neue Onlinekurs „Learn2Lease – Leasing-Wissen für Nachwuchskräfte“, durchgeführt von Schäfer & Partner GmbH. Das Angebot richtet sich an kaufmännische Auszubildende sowie dual Studierende und ergänzt die reguläre Ausbildung durch praxisnahes Leasing-Know-how. Der zweijährige Kurs ist modular aufgebaut, wird von einem Moderator begleitet und umfasst einen monatlichen Lernaufwand von ca. zwei bis drei Stunden. Personalabteilungen erhalten regelmäßige Reportings zum Lernfortschritt.

Weitere Informationen und Anmeldung

Grundlagenseminare mit freien Plätzen

27./28. Oktober 2025, Erfurt, Anmeldung
24./25. November 2025, Berlin, Anmeldung 

Weitere Seminare finden Sie in unserem Seminarprogramm 2025.

Freie Plätze in Fachseminaren 

Präsenzseminar: Geldwäscheprävention in Leasing-Gesellschaften
23. September 2025, Düsseldorf, Anmeldung 

Online-Seminar: Update zur Geldwäscheprävention in Leasing-Gesellschaften
 9. Oktober 2025, Online, Anmeldung

Präsenzseminar: Insolvenzrecht mit Bedeutung für das Mobilien-Leasing
11. November 2025, in Siegburg, Anmeldung

In eigener Sache

BDL sucht Verstärkung: Office Manager (m/w/d)

Wir suchen personelle Verstärkung für die Geschäftsstelle in Berlin. Gesucht wird: Office Manager (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit.

Zu den Aufgaben gehören unter anderem:
– Organisation interner Abläufe und von Veranstaltungen
– Kommunikation mit Mitgliedsunternehmen und Gremien
– Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen

Erwartet werden:
– Freude an Teamarbeit und eigenverantwortlichem Arbeiten
– Erfahrung im Büromanagement oder hohe Motivation bei Quereinstieg
– Klare Ausdrucksweise, strukturierte Arbeitsweise und ein gutes Gespür für Menschen

Weitere Informationen zur Stelle

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